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Magazin · August 2026

Das kleine Lexikon der Sushi-Zutaten

Unagi, Wasabi, Masago: kleines Lexikon der Sushi-Zutaten

Auf unserer Karte stehen Wörter, die im deutschen Alltag sonst nirgends auftauchen: Masago, Unagi, Wakame, Surimi, Nori. Wer sie nicht kennt, nimmt am Ende meistens das Bekannteste, Lachs mit Frischkäse, und lässt die halbe Karte links liegen. Dabei steckt hinter den meisten Wörtern nichts Kompliziertes. Hier steht auf Deutsch, was sie bedeuten und auf welchen Positionen sie bei uns vorkommen.

Nori, Reis und Sesam: die Basis

Nori ist das dunkelgrüne Blatt, das die Rolle zusammenhält. Gewaschene Meeresalgen, zu dünnen Bögen gepresst und getrocknet. Bei den Maki liegt es außen; Maki Gurke für 4 € ist das schlichteste Beispiel: Reis, Nori, Gurke, mehr nicht. Bei den California-Rollen läuft es andersherum, da liegt der Reis außen und das Nori innen. Und beim Gunkan steht ein Nori-Streifen wie eine Bande um den Reisballen, damit die Füllung nicht wegrutscht.

Der Reis ist bei fast allen Rollen weiß. Zwei Positionen tanzen aus der Reihe: Philadelphia Black und Black Status, beide 11 €, arbeiten mit schwarzem Reis. Der ist nussiger im Geschmack und fester im Biss. Sesam ist der Grund, warum bei Rollen wie Maki Wakame oder Klassik Grill-Lachs der Buchstabe K in der Allergenzeile steht.

Unagi: der Aal und seine Sauce

Unagi heißt Aal. Roh kommt er nicht auf den Tisch, er wird gegrillt. Weich ist er dann, dunkel glänzend und kräftig im Geschmack. Die Unagi-Sauce dazu ist sirupartig und süßlich-salzig. Anders als die klare Sojasauce tunkt man sie nicht, sie liegt schon auf der Rolle.

Bei uns gehört sie fest zu den Aal-Positionen: Maki Aal (220 g, 6 €), Black Dragons klassisch (270 g, 10 €) und die Midi-Unagi-Rolle für 9 €. Sie taucht aber auch dort auf, wo gar kein Aal drin ist, nämlich auf dem Klassik Grill-Lachs (7 €) und im Maki Thunfisch Grill (200 g, 4 €). Wenn du mehr davon willst, bestell die Unagi-Sauce als Dip-Schale für 50 Cent dazu. Ihre Allergene sind A, D und F, also glutenhaltiges Getreide, Fisch und Soja. Welche Sauce sonst noch zu welcher Rolle passt, steht im Saucen-Guide. Welche Rollen mit Aal es gibt, vergleichen wir unter Black Dragons und Aal.

Die kleinen orangen Perlen heißen Masago

Die orangen Körner obenauf sind Masago, der Rogen des Kapelans, eines kleinen Fisches aus dem Nordatlantik. Sie sind mild salzig und knacken leise zwischen den Zähnen. Wer beim Wort Kaviar an strengen Fischgeschmack denkt, liegt hier falsch.

Masago liegt bei uns auf Klassik Aal (260 g, 8 €) und Klassik Lachs (7 €) und steckt im Sonne-Futomak (230 g, 6 €). Auf den Special-Rollen Geisha (11 €) und Felix Rolle (10 €) liegt er obenauf. Pur bekommst du ihn als Gunkan für 4 €. Mit Lachskaviar hat das nichts zu tun: dessen Perlen sind deutlich größer und kräftiger, den gibt es als Gunkan mit Lachs für 8 €.

Wakame und Surimi: zwei Dauer-Missverständnisse

Wakame ist zwar ebenfalls eine Alge, hat mit Nori aber wenig gemein: Statt als Blatt kommt sie als grüner, leicht knackiger Salat auf den Tisch, angemacht mit Sesamsoße. Als Beilage heißt sie bei uns Wakame-Salat (200 g, 5 €). In der Allergenzeile steht dort neben K auch E für Erdnüsse, das kommt von der Soße. Gerollt gibt es sie als Maki Wakame (180 g, 4 €), die auf der Karte als vegetarisch ausgezeichnet ist, und in jeder Poke Bowl liegt Wakame mit drin.

Beim Surimi hält es sich besonders hartnäckig. Es ist geformte Fischmasse, die Krebsfleisch nachempfunden ist. Krebs steckt keiner drin. Unser Maki Krabbe (190 g, 4 €) heißt zwar so, drin ist aber Surimi mit Mayonnaise. Dasselbe gilt für die California Surimi (6 €) und das Gunkan mit Surimi für 3 €, die günstigste Position dieser Kategorie. In der Allergenzeile steht deshalb D, C und F für Fisch, Ei und Soja, nicht B für Krebstiere. Echte Garnelen findest du bei den Tigergarnelen, etwa im Klassik Garnelen für 7 €.

Wasabi, Ingwer und die Buchstaben daneben

Wasabi und Ingwer sind kein Belag, sondern Werkzeug. Der eingelegte Ingwer gehört zwischen die Stücke, nicht darauf: ein Scheibchen stellt den Geschmack auf null, bevor der nächste Fisch kommt. Vom Wasabi reicht eine Spur. Beides kostet bei uns je 50 Cent als eigene Portion, du bestellst es dazu, wenn du es brauchst. Wie man Nigiri und Gunkan isst, ohne dass etwas auseinanderfällt, steht im kleinen Sushi-Knigge.

Bleiben die Buchstaben hinter jedem Gericht: Das ist die EU-Allergenkennzeichnung von A für glutenhaltiges Getreide bis N für Weichtiere. Die vier, die dir am häufigsten begegnen, sind D für Fisch, G für Milch, K für Sesam und B für Krebstiere. Sie stehen bei jeder Position auf sushigera.de. Mehr dazu im Beitrag über frischen Fisch und Allergen-Angaben.

Fürs Praktische: Wir liefern Dienstag bis Sonntag von 12:00 bis 20:30 Uhr in die Postleitzahlen 07545 bis 07557, Montag ist Ruhetag. Der Mindestbestellwert liegt bei 15 €, die Lieferung kostet 3 € und ab 20 € ist sie kostenlos. Abholen kannst du in der Kurt-Keicher-Straße 59 in 07545 Gera.

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Häufige Fragen

Was ist Masago auf Sushi?

Masago ist der Rogen des Kapelans: kleine, mild salzige Körner, die leise knacken. Bei SUSHILKA liegt er unter anderem auf Klassik Aal und Klassik Lachs und steckt im Sonne-Futomak. Pur gibt es ihn als Gunkan für 4 €.

Was ist Unagi-Sauce?

Eine dunkle, süßlich-salzige Sauce, die zu gegrilltem Aal gehört. Bei den Aal-Rollen ist sie schon dabei, extra gibt es sie als Dip-Schale für 50 Cent. Allergene: A, D und F.

Ist Surimi echtes Krabbenfleisch?

Nein. Surimi ist geformte Fischmasse, die Krebsfleisch nachempfunden ist. Bei unserem Maki Krabbe stehen deshalb D, C und F für Fisch, Ei und Soja, nicht B für Krebstiere.

Was kosten Wasabi und Ingwer bei SUSHILKA?

Je 50 Cent pro Portion. Wir legen beides nicht automatisch jeder Bestellung bei, du nimmst es als eigene Position dazu.

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